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Spanischkurse in Spanien - Sevilla
 

Das Herrenhaus von ABANICO SEVILLA

Die Sprachschule ist in einem Gebäude aus dem frühen 18. Jahrhundert, einem Monument des reichen Kulturerbes der Stadt Sevilla. Das im maurischen Architekturstil erstellte Gebäude birgt viele Erinnerungen an mehrere wichtige kulturelle Ereignisse der Vergangenheit. Im Eingang, Patio und mehreren Räumen finden Sie maurische Kacheln und auf einer der Wände im Patio ist die gesamte Geschichte von Don Quijote dargestellt.

An der Fassade erinnert eine gekachelte Wandtafel an den Dichter Alejandro Collantes de Terán, der in diesem Hause starb. Er war Teil der 27er Generation, einer Künstlergruppe, der unter anderem auch García Lorca und Rafael Alberti angehörten, die die moderne Kunst entscheidend mitbeeinflussten. Ein Teil ihres Künstlerlebens hat sich zweifellos in diesem herrlichen Gebäude abgespielt.

Barrio de Santa Cruz

Das Stadtviertel Barrio de Santa Cruz war vom 8. bis 13. Jahrhundert ein perfektes Zusammenspiel von Plätzen, engen Gassen und Obst- und Gemüsegärten.

Die Strassennamen erinnern noch heute an den Handel, den die Mauren seinerzeit hier betrieben. Gleich um die Ecke von Abanico Sevilla befindet sich die Calle Pimienta (Pfefferstrasse), wo Gewürze verkauft wurden. Gleich gegenüber ist die Calle Jamerdana (Blutstrasse), wo Tiere geschlachtet und frische Fleischwaren verkauft wurden. Die Calle Gloria, in der sich Abanico Sevilla befindet, war schon immer die Verbindung zwischen zwei berühmten Plätzen: Plaza Doña Elvira und Plaza de los Venerables. Früher kam es hier oft zu engem Gedränge der Pferdekutschen, da viele wohlhabende Reisende diesen berühmten Stadtteil Sevillas besuchen wollten.

Plaza Doña Elvira

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert diente dieser Platz oft spontan als Freilichtbühne für Theatheraufführungen, insbesondere als zwei Schauspieldichter, die Gebrüder Alverez Quintero, direkt an der Ecke der Calle Gloria wohnten. An einigen Hausfassaden erinnern Originalwandtafeln in verschiedenen Sprachen daran, in welch perfekter Harmonie bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hier die Gläubigen dreier verschiedener Religionen, nämlich Juden, Christen und Moslems friedlich miteinander lebten.

Plaza de los Venerables

Einer der berühmtesten Plätze im Barrio de Santa Cruz. Der Name des Platzes steht in engem Zusammenhang mit dem alten Hospital "Hospital de los Venerables Sacerdotes, wo ehrenwerte alte Priester ihren Lebensabend fristeten. Heutzutage wird für Kunstausstellungen und Konzerte klassischer Musik genutzt. In der Pension Hosteria del Laurel schrieb der berühmte Miguel de Cervantes Teil seines Werkes Don Quijote. Auch wird die Hosteria als einer der Schauplätze der Geschichte von Don Juan erwähnt.

Calljon del Agua

Gleich hinter der Sprachschule Abanico Sevilla befindet sich eine enge Gasse, die von einer dicken Mauer gesäumt ist. Durch diese verliefen früher die Aquaedukte, durch die das Wasser vom 30 Kilometer entfernt in den Hügeln gelegenen Alcalá de Guadaira in die Stadt geleitet wurde. Der nahegelegene Mautische Alcazar-Palast wurde so seit dem 11. Jahrhundert mit Wasser versorgt. Das Stadtviertel diente auch als Inspiration für den Barbier von Sevilla.

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